Newsletter - aktuelle Themen frei Haus

 
 
 
 


Alles was uns der Finanzminister versprochen hat, ist nicht eingetreten!

Verstricken wir uns noch weiter in einer Transferunion, wird der Tsunami immer gewaltiger werden, der sich unmittelbar vor der Europäischen Union aufbaut.

Die ständigen, nicht endenden Rettungshilfen für die Krisenländer sind wie Schokolade für Zuckerkranke.

Unsere heutigen Themen für Sie:

  1. Das Euro-Chaos
  2. Sorgenkind Spanien
  3. Die Welt, insbesondere die Politik, hat bisher nichts aus der jüngsten Finanzkrise gelernt
  4. Hedgefonds als politische Wegweiser
  5. In eigener Sache

 

Das Euro-Chaos

 

Statt die Spekulation einzudämmen, laden die Euro-Finanzminister regelrecht dazu ein. Die Märkte wissen weniger denn je darüber Bescheid, wie die politische Führung der Währungsunion mit Griechenland verfahren will. Nach der Sitzung der Euro-Gruppe am Montag gibt es mehr offene Fragen als vorher. Kauft Griechenland demnächst seine eigenen Staatsanleihen zurück? Soll der Euro-Rettungsfonds EFSF noch einmal aufgestockt werden? Gewährt die Euro-Zone Griechenland, Portugal und Irland bessere Kreditkonditionen als bisher? Soll das neue Kreditpaket für Griechenland in einer, zwei oder vielleicht erst in fünf oder sechs Wochen fertig werden? In welcher Form werden private Gläubiger daran beteiligt? Antworten darauf waren gestern weder von Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker noch vom deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble zu bekommen. Wer so viel Nebel wirft, muss sich über orientierungslose Finanzmärkte nicht wundern.


 
 

 

Sorgenkind Spanien

 

Spanien durchlebt einen heißen Sommer. Aber der Herbst könnte noch heißer werden: Im Zuge der jüngsten Zuspitzung der Euro-Schuldenkrise, in der nun auch die Stabilität Italiens infrage gestellt wird, kletterten die Zinsen für zehnjährige spanische Schuldtitel erstmals seit Einführung des Euros über sechs Prozent. Das ist auf Dauer ein unhaltbares Niveau.

Vermutlich werden die Zinsen in den nächsten Tagen wieder auf ein halbwegs erträgliches Level sinken, wenn die italienische Regierung sich sparwillig zeigt und allerorten die Sommerpause beginnt. Doch im Herbst, das ist fast sicher, wird das Zittern um Spanien aufs Neue losgehen.


 
 

 

Die Welt, insbesondere die Politik, hat bisher nichts aus der jüngsten Finanzkrise gelernt

 

Krisen, insbesondere sehr schwere Krisen, sind oft Lernchancen. Leider scheint die Welt bisher sehr wenig aus der jüngsten Finanzkrise gelernt zu haben. Tatsächlich ist die Situation heute genauso gefährlich wie 2007: Die USA sind jetzt in höchster Sorge wegen ihrer kraftlosen wirtschaftlichen Erholung, Europa lähmt die Sorge um das Überleben der Währungsunion, und die Schwellenländer kämpfen mit Spekulationsblasen.

Um aus einer Krise zu lernen, muss man analysieren, was schiefgelaufen ist, und dann Lösungen finden.

Krisen, insbesondere sehr schwere Krisen, sind oft Lernchancen. Leider scheint die Welt bisher sehr wenig aus der jüngsten Finanzkrise gelernt zu haben. Tatsächlich ist die Situation heute genauso gefährlich wie 2007: Die USA sind jetzt in höchster Sorge wegen ihrer kraftlosen wirtschaftlichen Erholung, Europa lähmt die Sorge um das Überleben der Währungsunion, und die Schwellenländer kämpfen mit Spekulationsblasen.

Um aus einer Krise zu lernen, muss man analysieren, was schiefgelaufen ist, und dann Lösungen finden.


 
 

 

Hedge-Fonds als politische Wegweiser

 

Stets ein gutes Stück voraus - das sind Hedge-Fonds den Politikern und Notenbankern bei der Wahrheitsfindung schon seit Dekaden. Die derzeitige dramatische Zuspitzung der Schuldenkrise in Europa ist da keine Ausnahme. Die oft als aggressiv geltenden Investoren sind nicht erst seit 1992 dafür bekannt, Märkte zu bewegen und Politikern den Weg zu weisen. Seinerzeit hatte der Ungar George Soros das britische Pfund attackiert und beinahe das Europäische Währungssystem (EWS) zum Einsturz gebracht.

Dass Politiker diese "Weisheit der Märkte" in der aktuellen Krise lange ignorierten, rächt sich. Die Manager dieser Fonds hegen Zweifel an der Effizienz des Euro-Rettungsschirms und setzen auf die Notwendigkeit von Schuldenschnitten in Staaten wie Griechenland, Italien, Spanien und Portugal. Nach Griechenland haben sie jetzt Italien an die Anklagemauer gestellt. "Bisher fand ich es angemessen, mir über die Schulden Irlands, Portugals und Griechenlands keine größeren Sorgen zu machen - aber Italien ist anders", zeigt sich Jim O'Neill, Chairman von Goldman Sachs Asset Management, besorgt.


 
 

 

In eigener Sache

 

Bitte beachten Sie, dass unser Büro vom

25.-29.07.2011

urlaubsbedingt geschlossen bleibt.


Kolodzik & Kollegen - Altmarkt 28 - 03046 Cottbus - Telefon: 0355-3818102


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