Newsletter - aktuelle Themen frei Haus

 
 
 
 

 

Marktanalyse 2011 - Update September

 

Veränderungen kommen nicht überraschend, wenn man aufpasst, was sich um einen herum tut, und sich auf Veränderungen eingestellt.

Wer sich an unsere bisherigen Marktanalysen gehalten hat und unseren Empfehlungen gefolgt ist, ist von den jüngsten Markteinbrüchen nicht überrascht worden. Mit unserem letzten Update vom 6. Juli 2011 waren wir der Zeit - wie schon so oft - wieder einmal voraus. So berichteten wir beispielsweise schon im Jahr 2003 von der amerikanischen Immobilienblase, die letztendlich dann auch fünf Jahre später platzte und die aktuelle Finanzkrise ins Rollen brachte (Marktanalyse 2003, Seite 36).

Unsere heutigen Themen des Updates sind:

  1. Aktienmärkte
  2. Edelmetalle
  3. Langfristige Aussichten für die Weltmärkte

Für die ausführlichen Informationen klicken Sie bitte auf den "Weiter lesen"-Link.

An dieser Stelle möchten wir insbesondere unsere neuen Leser auf unsere Internetseite www.Kolodzik.de hinweisen, auf der wir unsere Analysen unter „Publikationen“ archivieren. Bessere Referenzen werden Sie anderswo kaum zu Gesicht bekommen.


 
 

 

Dem Aktien-Absturz könnte ein Gemetzel der Währungen folgen

 

Das ist mehr als eine Korrektur. Dies ist ein Fanal. Die Aktienkurse sind binnen weniger Wochen um 30 Prozent gesunken. Nicht nur die liquiditätsbedingten Übertreibungen sind korrigiert. Die Baisse ging weiter, und sie hat verschiedene Ursachen.

Sie reflektiert zuerst einmal das Aufflammen der Finanzkrise, diesmal ausgelöst durch den Abschreibungsbedarf bei Staatsanleihen von Ländern mit eingeschränkter oder zweifelhafter Bonität. Damit manifestiert sich die Ansteckungsgefahr, die von den griechischen Problemen ausging. Jetzt, da Spanien und Italien, ja selbst Frankreich ins Gerede gekommen sind, werden Bankensysteme, die stark in die Finanzierung der hochverschuldeten Länder eingebunden sind, naturgemäß stark betroffen.

Dies spiegelt sich in den besonders ungünstigen Kursentwicklungen für viele europäische Banken wider.

Lesen Sie den gesamten Artikel, indem Sie auf den "Weiter lesen"-Link klicken.

 
 

 

Haushaltskonsolidierung kostet Wachstum - immer!

 

Liberale Ökonomen behaupten gern: Haushaltskonsolidierung kostet kein Wachstum. Sie irren, zeigt eine neue Studie.

Jürgen Stark, einer der einflussreichsten Zentralbanker Europas, war sich seiner Sache sicher: "Spart der Staat bei den Ausgaben, um den Haushalt zu konsolidieren, sind durch den Gewinn an Glaubwürdigkeit schon nach kurzer Zeit positive Wachstumseffekte zu erwarten", schrieb der heutige EZB-Chefökonom 2003 in der "Welt" und berief sich auf empirische Studien. Journalisten argumentieren gerne ähnlich: "Wer eisern spart und damit den staatlichen Rückzug anordnet, muss nicht zwangsläufig in eine Wirtschaftskrise abgleiten", argumentiert die "Süddeutsche Zeitung". Die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" betont unter der Überschrift "Die Mär vom Kaputtsparen": "Wer Staatsausgaben kürzt, wird mit Wachstum und Arbeitsplätzen belohnt." Ursache und Wirkung verwechselt. So verlockend diese Botschaft aber auch klingt - sie ist falsch. Das zumindest ist das Fazit einer neuen Studie eines dreiköpfigen Forscherteams aus der Forschungsabteilung des Internationalen Währungsfonds (IWF).

Klicken Sie auf den "Weiter lesen"-Link, um Näheres zu erfahren.


 
 

 

Logisch - je höher der Schuldenschnitt, desto höher der Zinsaufschlag

 

Laut Studie haben zwischen 1970 und 2010 insgesamt 68 Staaten in 182 Fällen ihre Schulden platzen lassen.

Im Schnitt mussten die Gläubiger 37 Prozent ihres Geldes in den Wind schreiben, stellen die Forscher fest. Und der Zusammenhang ist klar: Je größer der Hair-Cut ausfällt und je höher die Schulden absolut betrachtet waren, desto härter werden die Regierungen an den Finanzmärkten abgestraft - mit jedem Prozentpunkt, den der Schuldenschnitt höher ausfällt, steigen die Zinsaufschläge, die sie später für neue Schulden zahlen müssen.

Bei einem Hair-Cut von 40 Prozent, wie ihn viele Ökonomen bei Griechenland mindestens für nötig halten, summiert sich der Strafzins nach einem Jahr im Schnitt auf 270 Basispunkte. Selbst fünf Jahre nach dem Default haben sich die Strafaufschläge nur halbiert - die Zinsaufschläge liegen im Schnitt immer noch bei 127 Basispunkten.

Gläubiger privater Unternehmen müssen in den USA mehr als doppelt so hohe Verluste hinnehmen als bei Staatspleiten - trotz Insolvenzordnung und der Möglichkeit, Forderungen gegen private Schuldner vor Gericht einzutreiben.

 

Notleidende Kredite belasten den Wirtschaftsaufschwung

 

Eine beklemmendes Ergebnis: Acht Banken sind komplett durchgefallen, 16 haben nur mit Ach und Krach bestanden. Die am Freitag veröffentlichten Stresstest-Ergebnisse der europäischen Bankenaufsicht EBA zeigt, dass die Geldinstitute in der EU noch lange nicht über den Berg sind. Für die Konjunktur ist das ein böses Omen. Das ist die zentrale Aussage einer vor wenigen Tagen veröffentlichten Studie eines Ökonomen aus dem Forscherstab des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington.

Der Volkswirt Mwanza Nkusu hat den Zusammenhang zwischen faulen Krediten in den Bilanzen von Banken und der Entwicklung der Gesamtwirtschaft empirisch untersucht - für 26 Industrieländer und die Jahre zwischen 1998 und 2010.

Mehr zu diesem Thema gibt es unter "Weiter lesen".

 
 


Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team von Kolodzik & Kollegen


Kolodzik & Kollegen - Altmarkt 28 - 03046 Cottbus - Telefon: 0355-3818102


Wenn Sie diesen Newsletter abbestellen wollen klicken Sie bitte hier.

Weihnachtsgeschenk an die Banken - mit fatalen Nebenwirkungen

Dezember 2011: Eine knappe halbe Billion Euro ...

Private Vorsorge ist ein Muss!

Oktober 2011: Die Lebenserwartung hat sich in Deutschland in 130 Jahren verdoppelt! Eine unlösbare Aufgabe für unser Rentensystem.

EU will Länderraitings verbieten?!

Oktober 2011: Das kommt einer Kapitulation, einem Schuldeingeständnis gleich!!!

Spekulation mit Nahrungsmitteln

Oktober 2011: Gewinnmaximierung ohne Rücksicht auf Verluste ...

Tschechiens Atomenergie: Steigerung um mehr als 250 Prozent!

September 2011: Tschechien will den Anteil der Atomkraft an der gesamten Stromproduktion von heute 30 auf bis zu 80 Prozent hochfahren:

Kampf um die letzten Ressoucen

September 2011: Die Umweltorganisation WWF hat ausgerechnet, dass man 2050 eigentlich drei Planeten Erde brauchen wird, wenn sich an unseren Gewohnheiten nichts ändert. "Wir müssen in den kommenden 40 Jahren die gleiche Menge an Lebensmitteln herstellen wie in den letzten 8000 Jahren!!!!!

Politiker und Umweltschutz

September 2011: Warum viele Politiker grundsätzlich gleich nach Kinderschändern kommen:

Raitingagenturen

August 2011: Die "bösen" Raitingagenturen sind nur die Rauchmelder. Das Feuer haben ausschließlich die Politiker gelegt. Jetzt müssen Sie sich nur noch fragen wer diese Politiker wählt und sponsert.

Wie die Politiker ihre Inkompetenz verschleiern

Juli 2011: Wie die Ratingagenturen ihr Geschäft tatsächlich betreiben:

China - 57 Prozent Inflation

Juli 2011: 57 Prozent mehr müssen die Chinesen heute für Schweinefleisch bezahlen als vor einem Jahr. Die allg. Teuerungsrate ...

Griechenlands Schulden steigen 2012 auf 166 % des BIP!

Juli 2011: Lesen Sie mehr ...

Nicht durchdachte, dilettantische Regierungspolitik!

Juni 2011: Aktionismus und seine Folgen ...

Die Saat für zukünftige Kriege!

Juni 2011: Laut der Welternährungsorganisation FAO sind 82 Prozent ...

Neues Allzeithoch beim CO2-Ausstoß!

Juni 2011: 2010 wurden 30,6 Gigatonnen CO2 in die Atmosphäre geblasen!

Der weltweite Energieverbrauch

Juni 2011: Der Ölverbrauch pro Kopf in den Industrieländern ist 20mal höher als in den Em. Markets, die einen Anteil von 75 % der Bevölkerung haben ...