Das System der gesetzlichen Rente droht zu kollabieren.
Nur durch immense Quersubventionen gelingt es dem Staat heute noch, das System am Leben zu erhalten.
So ist es nur verständlich, wenn jeder versucht sich aus diesem zum Untergang verurteilten Zwangssystem zu verabschieden.
Grundsätzlich ist es für jeden wichtig zu wissen, dass von der gesetzlichen Rentenversicherung in Zukunft nur noch eine an der Sozialhilfe orientierte Grundrente zu erwarten sein wird.
Die Finanzierung eines angenehmen Ruhestands wird demnach nur über die private und betriebliche Vorsorge möglich sein.
Zum 1. Januar 1891 wurde durch die Verabschiedung des Gesetzes zur Alters- und Invaliditätsversicherung durch den Reichstag des Deutschen Reiches, unter Otto von Bismarck, die kapitalgedeckte Rentenversicherung (RV) erstmals eingeführt.
Wesentliche Reformschritte waren 1911 die Einführung der Hinterbliebenenrenten sowie die Einbeziehung der Angestellten in die Rentenversicherung, 1957 der Übergang zum System der Umlagefinanzierung sowie der dynamischen Koppelung der Rentenhöhe an die Bruttolohnentwicklung.
Das alte System des Ansparens (Kapitalbildung) von Rentenzahlungen auf einem Sparbuch/Konto war infolge der Weltkriege und der Weltwirtschaftskrise zusammengebrochen.
1972 kommt es zur Einführung der flexiblen Altersgrenze sowie seit 1992 zum Versuch der Sicherung des von demographischer Entwicklung und wirtschaftlicher Stagnation bedrohten Systems.
Heute steht das System der gesetzlichen Rentenversicherung vor dem Zusammenbruch.
Die Ursachen sind sehr vielfältig:
Diese
Faktoren setzen die Finanzierung der Umlagerente unter Druck und sorgen
bei vielen Menschen für Verunsicherung. Es kommt teilweise zu Versuchen
sich aktiv aus der Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung
zurückzuziehen.
So sind weitere belastende Faktoren:
Die Politik verfolgt nun seit Jahrzehnten hauptsächlich folgende Ansätze, um die gesetzliche Rentenversicherung zu erhalten:
Zuletzt auch:
Weitere restriktive Maßnahmen scheinen nur ein Frage der Zeit:
Je nach persönlichem Standpunkt und politischer Position werden eine oder mehrere dieser Ansätze prioritär resp. undurchführbar.
Mittlerweile öfter in der öffentlichen Debatte sind Maßnahmen wie etwa: