Anleihen oder auch Obligationen, Schuldverschreibungen oder Renten verbriefen auf der einen Seite bestimmte Rechte des Inhabers.
Auf der anderen Seite dienen sie zur Beschaffung kurz- und langfristiger Finanzierungsmittel. Entscheidend hierbei ist also die Bonität des jeweiligen Emittenten. Emittenten können Bund, Länder, öffentliche Körperschaften, Banken und diverse Unternehmen sein.
Auch die Anleihe bietet dem Anleger zwei Ertragsquellen:
Eine resultiert aus der Zinsgutschrift, die andere aus den Kursgewinnen. Die Zinsen sind in der Regel garantiert, die Werthaltigkeit des Garantiegebers bzw. des Emissionärs ist hier maßgeblich.
Höhere Zinsversprechen deuten auf niedrigere Bonitätseinstufungen des Emittenten hin. Die Kursgewinne oder auch Kursverluste sind abhängig von der Marktnachfrage nach der entsprechenden Anleihe. Den jeweiligen Anleihekurs bestimmt also - ähnlich wie bei den Aktien - der Markt, sofern diese Papiere überhaupt an einer geregelten Börse und nicht auf dem grauen Kapitalmarkt gehandelt werden.
Einzelne Anleihen sollten nur bei bester Bonität gekauft werden. Alle anderen Anleihen tragen ein gewisses Ausfallrisiko und sollten deshalb nur von Insidern gekauft werden. Alle anderen Investoren sind im Ernstfall immer nur zweiter Sieger beim Beschaffen von entscheidungsrelevanten Informationen zum Zustand des jeweiligen Emittenten.
Um dieses Informationsrisiko abzufedern, wäre eine Risikostreuung empfehlenswert. Der Informationsaufwand vervielfacht sich jedoch entsprechend. Der Informationsaufwand kann auch auf die Fondsmanager von sogenannten Rentenfonds übertragen werden. Hierbei ist der Fondsmanager für die Auswahl der Papiere und deren Verwaltung zuständig. Diese Dienstleistung zieht entsprechende Verwaltungskosten (Ausgabeaufschläge, Depotgebühren, Managementgebühren etc.) nach sich. Die Fonds- bzw. Managementauswahl ist hier entscheidend für den zukünftigen Erfolg.
Wir unterstützen und beraten Sie gern bei der Auswahl.